Originalausfertigung 

Satzung
 

§ 1 Name und Sitz

      1. Der Verein trägt den Namen: St. Ewaldi-Schützengesellschaft Duisburg-Laar, -Beeck und –Beeckerwerth
          von 1894 e.V. Er ist unter diesem Namen eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts zu Duisburg
          unter der Nr.1542 und hat seinen Sitz in 47119 Duisburg-Laar. Die Schützenbruderschaft ist kirchlich
          verbunden mit der katholischen Pfarre St. Michael Duisburg-Nord oder deren Rechtsnachfolgerin.

      2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2 Wesen und Aufgabe
  
   Die St. Ewaldi-Schützengesellschaft Duisburg-Laar, -Beeck und –Beeckerwerth von 1894 e.V. -im Folgenden
   
„Schützenbruderschaft“ genannt - ist eine Vereinigung von Personen, die sich zu den
    Grundsätzen und Zielen d
es Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. 
    (Vereinsregister Köln VR 4219)  bekennen - im Folgenden „Bund“ genannt. Sie ist Mitglied dieses Bundes,
     dessen Statut in seiner jeweiligen Fassung als verbindlich anerkannt wird. Getreu dem Wahlspruch des Bundes
     der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften "für Glaube, Sitte und  Heimat" verpflichten sich die
     Mitglieder der Schützenbruderschaft zu:
    
      1. Bekenntnis des Glaubens durch
      a)
Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung. Im Geiste der Ökumene
          haben die Mitglieder anderer christlicher Konfessionen in der Bruderschaft die gleichen Rechte und
          Pflichten,
      b) Ausgleich sozialer Unterschiede im Geiste der Brüderlichkeit,
     c) Werke christlicher Nächstenliebe.
  
      2. Schutz der Sitte durch  
      a)
Eintreten für christliche Sitte und Kultur im privaten und öffentlichen Leben,

     b) Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den Schießsport.
     
      3. Liebe zur Heimat und zum Vaterland durch  
      a)
Dienst für das Gemeinwohl aus verantwortungsbewußtem Bürgersinn,
      b)
tätige Nachbarschaftshilfe,
   
c) Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor allem des dem
           Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels und des historischen Fahnenschwenkens,
      d) Pflege der Kontakte zu den europäischen Nachbarvereinigungen der Schützen,
     e) Heimatpflege und heimatliches Brauchtum.

§ 3 Gemeinnützigkeit

      1) Die Schützenbruderschaft mit Sitz in Duisburg-Laar verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige,
          mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung
          (AO).

      2. Der Zweck des Vereins ist
          a) die Förderung des traditionellen Brauchtums.
                 Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
                 * Historisches Schießspiel, wie beispielsweise den Vogelschuss,
                 * Fahnenschwenken,
                 *  Ausrichtung und Durchführung von traditionellen Brauchtumsveranstaltungen und
                    Festumzügen

 
         b) die Förderung des Sports.
              Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
                    *
die Ausübung des Schießsports. Hierunter fallen die Ausübung und Ausrichtung von
                  Wettkämpfen sowie die Unterhaltung von Schießstandanlagen.
  
          c) die Förderung kultureller Zwecke.
                  Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
                   *
Pflege und Erhaltung von historischen Kulturgegenständen wie beispielsweise Fahnen,
                 Schützensilber, Urkunden und Aufzeichnungen oder sonstige Gegenstände des
                 traditionellen Brauchtums.

         d)
die Förderung der Heimat.
                  Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
                   * Überlieferung, Pflege und Leben der althergebrachten Traditionen und christlichen Werte, um diese
                      für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und diesen Generationen aktiv die Heimat als
                      sozialen Erfahrungs- und Zugehörigkeitsraum mit all ihren geschichtlichen und kulturellen Traditionen
                      zuvermitteln

          e) Förderung der Jugendhilfe.
                  Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
                  * aktive Jugendarbeit in der Form von Freizeitangeboten,
           ·      * Durchführung und Teilnahme an Jugendbegegnungen

          f)  Förderung der Völkerverständigung.
                  Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
                  * Pflege der Kontakte zu den europäischen Nachbarvereinigungen der Schützen, insbesondere um sich
                     so für ein friedliches Zusammenleben der Völker in Europa einzusetzen,
                  * Teilnahme an europäischen Schützenveranstaltungen.

          g) Förderung kirchlicher Zwecke.
                  Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
                  *
Begleitung und Unterstützung von Gottesdiensten und Aktionen wie
                 Fronleichnamsprozessionen und Hilfe bei kirchlichen Veranstaltungen,
              * aktive Teilnahme am Leben in den Pfarren und den Pfarrgremien (z.B. Pfarrgemeinderat,
                     Kirchenvorstand etc.).

          h)
Förderung mildtätiger Zwecke.
              Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
               *
die Durchführung von caritativen Aktionen, insbesondere die Übernahme von Kinderpatenschaften in
                      Entwicklungs- und Armutsländern

      3. Die Schützenbruderschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke

      4. Mittel der Schützenbruderschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die                         Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Schützenbruderschaft.

      5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch                                  unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

     6. Die Bruderschaft darf ihre Mittel teilweise an andere steuerbegünstigte Körperschaften zur Verwendung zu                 steuerbegünstigten Zwecken weiterleiten.

§ 4  Mitgliedschaft

      1. Mitglied können Personen christlicher Konfession werden, die unbescholten und bereit sind, sich auf den
          Inhalt dieser Satzung zu verpflichten
.
      2.
Das Gesuch um Aufnahme ist an den Vorstand der Schützenbruderschaft zu richten.
 
     3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand in seinen turnusmäßigen Sitzungen

      4. Die Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung christlicher Personen. Nichtkatholische Mitglieder verpflichten
         sich mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft grundsätzlich auf deren christlichen Grundsätze.

      5. Mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft und durch die Anerkennung dieser Satzung verpflichten sich
          die Mitglieder auf die christlichen Grundsätze und zur christlichen Lebenshaltung.

§ 5  Verlust der Mitgliedschaft

      1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss.

      2.
Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Schützenbruderschaft keinen Anspruch.
        Auch entfällt ein Anspruch auf Auseinandersetzung. Der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr
        ist spätestens beim Ausscheiden zu zahlen.

      3.
Der Austritt ist mit einer Frist von drei Monaten nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Die
           Austrittserklärung muss gegenüber dem Vorstand schriftlich abgegeben werden.

      4. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn dazu ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist
          insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Schützenbruderschaft
          und des Bundes schädigt.
      5. Darüber hinaus kann ein Mitglied ausgeschlossen werden, wenn es, trotz erfolgter Mahnung, mit der Zahlung
          des Jahresbeitrages mehr als drei Monat nach Ende des betreffenden Geschäftsjahres im Rückstand ist.
      6. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand der Schützenbruderschaft nach vorheriger Anhörung des
          Betroffenen (rechtliches Gehör). Gegen die Ausschlussentscheidung hat der Betroffene das Recht, unter
           Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit, Klage beim Schiedsgericht des Bundes der Historischen
           Deutschen Schützenbruderschaften binnen vier Wochen einzureichen. Bei Ausschluss findet keine
           Rückerstattung von Anteilen des Beitrages statt.
      7. Über den Ausschluss von Vorstandsmitgliedern entscheidet ausschließlich die Mitgliederversammlung
.          Ausgeschlossene Vorstandsmitglieder scheiden mit der Ausschlussentscheidung aus ihren Ämtern aus.

§ 6 Pflichten und Rechte aus der Mitgliedschaft

      1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu zahlen
          und sich an den Veranstaltungen der Schützenbruderschaft zu beteiligen. Bei unterjähriger Zahlung ist
          der Beitrag für das 1. Halbjahr bis zum 31.5.j.J.  und der Beitrag für das 2. Halbjahr bis zum 31.10. j.J.
          zu zahlen.
      2. Darüber hinaus wird eine Teilnahme an den Veranstaltungen erwartet, die von der Mitgliederversammlung
          oder vom Vorstand zur Pflicht gemacht wurden. An kirchlichen Veranstaltungen sowie am Begräbnis eines
          Mitglieds sollen sich alle Mitglieder beteiligen.
          Jedes aktive Mitglied hat nach vollberechtigter Mitgliedschaft grundsätzlich das Recht auf den Königsschuss.

§ 7  Jungschützen
      1.
Jugendliche bis zum vollendeten 24. Lebensjahr werden in einer Jungschützenabteilung zusammengefasst.
      2. Die Rechte der Schützenjugend ergeben sich soweit die Jugend sich kein eigenes Statut gegeben hat,
          aus dem Bundesstatut der St. Sebastianus Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen
          Schützenbruderschaften e.V. (BdSJ), sowie dem Statut des jeweiligen Diözesanverbandes des BdSJ
      3. Führungskräfte der Jungschützen können auch über das 24. Lebensjahr hinaus ein Amt in der
          Jungschützenabteilung ausüben.
      4. Jungschützen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt
        . Sie nehmen nur beratend an dieser teil.

§ 8 Ehrenmitglieder
     
Personen, auch Nichtmitglieder, die sich um die Schützenbruderschaft außergewöhnliche Verdienste
      erworben haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 9 Organe der Schützenbruderschaft
     
Organe der Schützenbruderschaft sind
                a)
die Mitgliederversammlung,
             b) der Vorstand.

§ 10 Mitgliederversammlung
       1.
Jährlich sind mindestens zwei Mitgliederversammlungen einzuberufen.
       2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden. Eine außerordentliche
           Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 10% der Mitglieder dieses unter Angabe
           der Gründe beim Brudermeister beantragen.
       3. Zur Mitgliederversammlung und zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist mindestens vierzehn
           Tage vorher schriftlich unter Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung einzuladne
       4. Die Mitgliederversammlung wird vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter,
           einberufen und geleitet.
       5. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
           Mitglieder beschlussfähig.
      6. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wenn die Satzung nichts anderes bestimmt.
       7. Auf Antrag kann die Mitgliederversammlung geheime Abstimmung beschließen.
       8. Anträge und Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Brudermeister oder seinem
           Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

§ 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung

        Aufgabe der Mitgliederversammlung ist
       a)  Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer,
       b)  Beschlussfassung über die Jahresrechnung und den Haushaltsplan,
       c)  Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Rechnungsprüfer,
       d)  Entlastung des Vorstandes nach Rechnungslegung,
       e)  Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
        f)  Änderung der Satzung.

§ 12 Vorstand
        1. 
Der Vorstand besteht aus

        a) dem Vorstandsvorsitzenden,
        b) dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden
        c) dem Brudermeister
        d) dem stv. Brudermeister
        e) dem 1. + 2. Kassierer,
         f) dem 1. + 2.Schriftführer,
        g) dem 1. + 2.Schießmeister,
        h) dem 1. + 2.Jungschützenmeister
         i)  dem Jugendsprecher
         j)  dem Vertreter der Böllergruppe
        k)  und dem Kommandanten

         l)  der Frauenbeauftragten.
       
       Dem Vorstand gehören als weitere geborene Mitglieder an:
       m) als  Präses der Pfarrer der kath. St. Michael-Pfarre Duisburg-Nord oder ein von ihm zu benennender
            Geistlicher
        n) der jeweils amtierende König und die amtierende Königin, die jedoch in dieser Eigenschaft kein Stimmrecht
             haben.

         2. Die Jungschützenmeister und der Jugendsprecher werden nach den näheren Bestimmungen des Statuts
             der Schützenjugend von den Mitgliedern der Jungschützenabteilung gewählt. Die Wahl bedarf der
             Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
         3. Zum Schießmeister kann nur gewählt werden, wer im Besitz einer gültigen Schießleiterqualifikation ist.
         4. Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf zwei Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur
             Neuwahl im Amt.
         5. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes erfolgt eine Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit
             in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung.

§ 13 Gesetzlicher Vorstand

         1.
Der Vorstandsvorsitzende, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, und der Kassierer  bilden den
             gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
         2.
Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt, die Schützenbruderschaft
          gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.
       3.
Rechtsverbindliche Erklärungen der Schützenbruderschaft werden von je zwei Mitgliedern des gesetzlichen
             Vorstandes abgegeben.

§ 14 Aufgaben des Vorstandes

        1. 
Aufgaben des Vorstandes sind:
        a)  Führung der laufenden Geschäfte,
       b)  Rechnungslegung über das abgelaufene Geschäftsjahr,
        c)  Aufstellung eines Haushaltsplans,
        d) Erstattung der Tätigkeitsberichte,

         2. Wahl der Delegierten für Organe des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und
             seiner Untergliederungen, soweit die Vertretung nicht durch den Brudermeister und/oder seinen
             Stellvertreter erfolgt.
         3. Die Vorstandssitzungen werden vom Vorstandsvorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom
             stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden einberufen und geleitet.
         4. Die Beschlüsse sind in das Protokollbuch einzutragen und vom Vorstandsvorsitzenden oder seinem
             Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichne

§ 15 Beschreibung der Aufgaben
         1.
Der Vorstandsvorsitzende
regelt die geschäftlichen Belange der Schützenbruderschaft.
          Er ist Ansprechpartner für Vertragspartner, Behörden und Sponsoren. Er handelt
          Verträge mit Musikkapellen, Künstlern und sonstigen Personen, nach vorherigem
          Vorstandsbeschluss aus. Er begleitet als Geschäftsführer alle Projekte der
          Schützenbruderschaft. 
      
2. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende vertritt den Vorstandsvorsitzenden im Falle
          seiner Verhinderung
       3. Der Brudermeister ist der Repräsentant der Schützenbruderschaft. Er leitet die  Mitgliederversammlungen
           . Er vertritt die Bruderschaft in den Gremien des Bundes und seiner Untergliederungen.
         4. Der
stellvertretende Brudermeister vertritt den Brudermeister im Falle seiner Verhinderung.
       5. Der Kassierer ist für das Finanzwesen der Schützenbruderschaft verantwortlich. Er hat alle
          Einnahmen und Ausgaben mit der Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns aufzuzeichnen und die
          Belege zu verwahren. Er hat den Jahresabschluss zu erstellen und Rechnung zu legen. Er stellt
          den Voranschlag für das folgende Geschäftsjahr auf. Er stellt die Zahlungsanweisungen aus,
          die vom Vorstandsvorsitzenden gegenzuzeichnen sind. Er verwahrt die Sachwerte der
          Schützenbruderschaft. Geldmittel sind bankmäßig anzulegen. Das Königssilber und sonstige
          bedeutende Sachwerte sind zu archivieren und sicher zu verwahren.
       6. Dem Schriftführer obliegt das Schriftwesen der Schützenbruderschaft. Er führt und verwahrt
          das gesamte Schriftwerk. Er fertigt die Niederschriften über die Vorstandssitzungen und
          Mitgliederversammlungen. Zumindest die Anträge und Beschlüsse sind in einem fortlaufend
          geführten Protokollbuch einzutragen.
       7. Der Schießmeister organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der
          Schützenbruderschaft und trägt hierfür - unbeschadet der Verantwortung des gesetzlichen
          Vorstandes - die gesetzliche Verantwortung. Ihm obliegt die Pflege und sorgfältige
          Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Er trägt
          die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsports. Pokale und
          sonstige Gegenstände werden von ihm verwaltet.

         8. Der Jungschützenmeister organisiert und führt die Jungschützen der Schützenbruderschaft.
          Er trägt hier die Verantwortung und vertritt deren Interessen im Vorstand und in der
          Mitgliederversammlung.
      9. Der Kommandant organisiert und leitet die Aufzüge der Schützenbruderschaft in der    
          Öffentlichkeit.

     10. Der Präses wahrt die geistlichen, kirchlichen und kulturellen Aufgaben der
          Schützenbruderschaft

§ 16 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

        
1. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
         2. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670
             BGB für notwendige und angemessene Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein
             entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrkosten, Reisekosten, Porto, Telefon.
         3. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 1 Monat nach seiner Entstehung
             geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und
             Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
         4. Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die
             Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.
         5. Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Vorstand erlassen und geändert wird.

§ 17 Kassenprüfer
       
Die von der Mitgliederversammlung zu wählenden zwei Kassenprüfer prüfen die Führung der Kassenbücher
        und Belege, die Bestände und Vermögensanlagen. Sie erstatten zur Jahresrechnungslegung den Prüfbericht.
        Jedes Jahr ist ein Kassenprüfer für zwei Jahre zu wählen. Eine direkt anschließende Wiederwahl ist nicht
        zulässig.

§ 18 Festveranstaltungen
       
Die Schützenbruderschaft feiert jährlich das Patronatsfest im Kreise der Mitglieder und das Schützenfest als
        öffentliche Veranstaltung, wie es alter Brauch ist. Über weitere Veranstaltungen beschließt die
        Mitgliederversammlung.

§ 19 Kirchliche Veranstaltungen
      
Die Schützenbruderschaft beteiligt sich am kirchlichen und religiösen Leben. Insbesondere nimmt
      die Schützenbruderschaft in Tracht und mit Fahnen an der Fronleichnamsprozession teil

§ 20 Schützenbrauchtum
       
Die Schützenbruderschaft pflegt das seit vielen Jahrhunderten von den historischen Schützenbruderschaften
        geübte Schießspiel, das Vogelschießen und das althergebrachte Fahnenschwenken. Der Vorstand wird
        ermächtigt, allgemeinverbindliche Richtlinien für das Königs- und Prinzenvogelschießen zu erlassen.

§ 21 Sportschießen
       
Die Schützenbruderschaft pflegt und fördert das sportliche Schießen nach den Bestimmungen der
        Sportordnung des Bundes. Die Schützenbruderschaft gewährt dem Bund in Erfüllung seiner Verpflichtungen
        als anerkannter Schießsportverband alle erforderlichen Auskunfts- und Weisungsrechte.

§ 22 Sozialverpflichtung der Schützenbruderschaft
       
       
Die Schützenbruderschaft schützt seine Mitglieder durch den Abschluss einer Haftpflicht- und
        Unfallversicherung, die das einzelne Mitglied ausschließlich im Rahmen seiner Vereinstätigkeit schützt.

       Die Mitglieder sollen am Begräbnis eines aktiven Schützenbruders unter Mitführung der Bruderschaftsfahne      
       teilnehmen.

$ 23 Kunst und Kultur
       
Die Schützenbruderschaft pflegt die christliche und geschichtliche Kultur der Heimat. Der Vorstand hat
        darüber zu wachen, daß die alten Besitztümer der Schützenbruderschaft, vor allem die, die Kunstwert oder
        sonstigen historischen Wert haben, wie Königssilber, Urkunden und Protokollbücher, katalogisiert, sorgfältig
        und sicher verwahrt werden.

§ 24 Geschäftsordnung
       
Die Schützenbruderschaft kann sich eine Geschäftsordnung geben. Diese wird von der     
       Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.

§ 25 Schiedsgericht
         1.
Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und der Schützenbruderschaft bzw. zwischen Mitgliedern untereinander,
             sollen vom Vorstand geschlichtet werden. Falls dies nicht möglich ist, ist das Schiedsgericht beim Bund     
             der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften anzurufen. Jedes einzelne Mitglied hat das Recht,
             sich direkt an das Schiedsgericht des Bundes zu wenden.
        2 . Die in der Anlage beigefügte Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen
             Schützenbruderschaften e.V. ist in der Fassung vom 14.3.2010 Bestandteil der Satzung der
             Schützenbruderschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.

§ 26 Datenschutz
       1. 
Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein Daten zum Mitglied auf. Dabei handelt es sich unter
            anderem um folgende Angaben: Name, Kontaktdaten, Familienstand, Beruf, Abteilung, Auszeichnungen,
            Bankverbindung und weitere dem Vereinszweck dienende Daten. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern
            und Informationen über Nichtmitglieder werden vom Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn
            sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene
            Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.
     
2.  Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft
            benötigten personenbezogenen Daten unter Berücksichtigung der Vorgaben des
            Bundesdatenschutzgesetzes BDSG bzw. der kirchlichen Datenschutzanordnung KDO per EDV für den
            Verein erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Ohne dieses Einverständnis kann eine Mitgliedschaft nicht                begründet werden.
       3. Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden.
            Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Sport- und Spielbetriebes, die
            üblichen Veröffentlichungen von Ergebnissen in der Presse, im Internet sowie Aushänge am "Schwarzen
            Brett". Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung (z. B. Übermittlung an Dritte) ist - mit Ausnahme der
            erforderlichen Weitergabe von Angaben zur namentlichen Mitgliedermeldung an den Bund und zur
            Erlangung von Startberechtigungen an entsprechende Verbände - nicht zulässig.
       4.  Als Mitglied des Bundes ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt
            werden dabei Name, Vorname, Geburtsdatum, Eintrittsdatum, Austrittsdatum und Vereinsmitgliedsnummer
            (sonstige Daten); bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige
            Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein. Die
            namentliche Mitgliedermeldung erfolgt über ein internetgestütztes Programmsystem.
      5.  Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen die Veröffentlichung seiner
            personenbezogenen Daten auf der Bruderschafts- Homepage erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die
            Veröffentlichung widerrufen. Im Falle eines Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben weitere
            Veröffentlichungen zur seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von
            der Homepage des Vereins entfernt.
       6.  Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied ebenfalls einverstanden, dass Fotos von Veranstaltungen der
            Bruderschaft, auf denen das Mitglied abgebildet ist, im Rahmen von Veröffentlichungen der Bruderschaft,   
            z.B. auf der Homepage oder in Festschriften veröffentlicht werden. Jedes Mitglied hat das Recht, der
            Veröffentlichung zu widersprechen, es sei denn, die Veröffentlichung wäre nach § 23 des Gesetzes
            betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie auch ohne Zustimmung
            zulässig.

§ 27 Satzungsänderung

         1. 
Zur Änderung der Satzung oder zur Auflösung der Schützenbruderschaft ist eine Mehrheit von 3/4 der
              abgegebenen Stimmen erforderlich.
         2. Alle Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung des Bundes gemäß dessen Statut.

 

§ 28 Auflösung der Schützenbruderschaft

        
1. Im Falle der Auflösung der Körperschaft oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das
             vorhandene Vermögen mit Ausnahme der historischen Traditionsgegenstände an die katholische
             Kirchengemeinde St. Michael Duisburg-Nord, die es ausschließlich und unmittelbar für kirchliche, mildtätige
             und gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
        2. Die historischen Traditionsgegenstände wie Fahnen, Königsketten, Urkunden und Bücher als
             erhaltenswerte Kulturgüter fallen an den Bund, der diese Gegenstände zur Erfüllung seiner eigenen
             Aufgaben ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte kulturelle Zwecke im Sinne dieser Satzung
             zu verwenden hat.
         3, Bei Wiedererrichtung und Anerkennung einer neuen gemeinnützigen Schützenbruderschaft Duisburg-Laar
             mit gleicher Zielrichtung im Sinne dieser Satzung könnten die historischen Traditionsgegenstände nach
             sorgfältiger, vorheriger Prüfung dieser neuen Vereinigung übergeben werden.

§ 29 Inkrafttreten

  • Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 20.1.2017 beschlossen und wurde am 2.3.2017 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Duisburg eingetragen. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit.
  • Duisburg, 20.1.2017
  • Heinrich Uldrich                                 Marco Senicar                         Dominic Schloßmacher
  • Vorstandsvorsitzender                stv.Vorstandsvorsitzender                     1. Kassierer